…eine NFK Alltagsgeschichte für DICH…

Gehst du DIR entsprechend – oder so wie deine Eltern?

Ist es DEIN Weg den du gehst – oder der von anderen vorgeschlagene?

Gehst du in DEINEM Takt – oder fühlst du dich getrieben oder gebremst?

Diese Alltagsgeschichte möchte dir Ideen bringen, wie du durch „bewusstes Gehen“ Schritt für Schritt wieder zu dir selbst finden kannst. Eine kleine Geh-Meditation mit tiefer Wirkung! 😉

Na dann – zieh dich an – bequeme Schuhe oder auch barfuß und mach dich auf den Weg. Geh an einen Ort, an dem du ungestört bist, such dir einen Weg in der Ebene – ohne große Steigung…. Wenn du Lust hast, lade dir die Audio-Version dieser Geh-Meditation herunter. Du findest sie unter „Podcasts“... https://www.nfk.world/gehen-eine-meditation-teil-1/

Hier die schriftliche Variante der Mediation

  • Geh einfach los und richte deine Aufmerksamkeit auf deine Fußsohlen. Kannst du die Verbindung zur Erde spüren? Die Verbindung von dir als Mensch zu diesem Planeten, auf dem du lebst? Welcher Teil deiner Fußsohle berührt als erstes die Erde – mit welchem Teil verlässt der Fuß diese direkte Verbindung? Ist das auf beiden Seiten gleich – oder anders?
  • Mach das so lange, bis du diese Verbindung gut spüren kannst – dann geh weiter mit deiner Aufmerksamkeit zum Sprunggelenk. Wie reagiert das auf das Abrollen deiner Füße? bewegt es sich frei dazu – spielt es mit? Oder läuft es nicht so „rund“? Beobachte ohne verändern zu wollen – so lange, bis es sich „gut“ anfühlt….
  • Jetzt geh weiter den Fuß hinauf zu deinen Unterschenkeln….. welche Rolle spielen sie in diesem Spiel? Übertragen sie die Bewegung und die Impulse der Fußsohle nach oben zu den Knien? Oder kommt der Impuls von oben?? Was macht das Knie dabei? Du brauchst dich nur hinzufühlen und zu beobachten – mehr nicht… Wie fühlt sich dein Knie als Bindeglied zwischen Ober- und Unterschenkel? Was hebt das Knie jeweils? Beobachte wieder so lange, bis sich die Bewegung „rund“ anfühlt und du das Gefühl hast es spielen alle Teile miteinander das gleiche „Spiel“...
  • Dann fühle zur Hüfte hin… Wie bewegt sie sich mit mit deinen Schritten? Welche Seite geht vor, wenn du einen Fuß nach vorne bringst und einen Schritt machst? Was macht die andere Seite der Hüfte in dieser Zeit? Esperimentiere mit der Drehung deiner Zehen – nach innen, nach außen…. Wie fühlt es sich jeweils an? Finde DEINE für DICH stimmige Drehung und geh so lange, bis es sich wieder wie ein „gemeinsames Spiel“ anfühlt…..
  • Und weiter gehts zur Wirbelsäule... Wie dreht sie sich mit? Ist sie dabei bei deinem Gehen? Richte deine Aufmerksamkeit zu deinen Wirbeln und beobachte, wie sie die Impulse der Fußsohlen überträgt. Sind Muskeln des Rumpfes mit dabei? Kannst du sie wahrnehmen?
  • Wirkt sich die Bewegung der Wirbelsäule auch auf deine Schultern aus?
  • Lass deine Arme locker mitschwingen. Welche Schulter geht mit dem jeweiligen Fuß mit? Wie ist die Verbindung zwischen Hüfte und Schulter? Probiere auch da verschiedene Varianten aus. Lass die Arme gleichseitig mit den Beinen schwingen – und auch gegenseitig. Wie fühlt es sich jeweils an?
  • Bleib dann bei der Variante mit dem gegenseitigen Schwingen der Arme und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Nacken, deinen Kopf. Spielen auch diese Teile von dir noch mit beim Gehen? Wie bewegen sie sich mit dem restlichen Körper mit?
  • Jetzt geh so lange, bis du das Gefühl hast es „geht ein ganzer Körper durch die Natur“! 😉
  • Wie ein Orchester, das gemeinsam durchs Leben geht. Zum Abschluss dieser Übung spüre noch eine Verbindung nach oben – wie eine Schnur, die von deinem Kopf nach vorne oben geht und dich mit dem Himmel verbindet. Gleichzeitig dich aufrecht gehen lässt und dich ganz leicht nach vorne in Bewegung bringt. Wie fühlt sich das Gehen jetzt an? Probier es im Vergleich auch ohne Schnur….
  • Beende diese Meditation mit der Variante, die sich für dich JETZT am stimmigsten und leichtesten anfühlt. Geh noch einige Schritte – oder auch viele – weiter und lass dieses Gefühl der „Ganzheit“ in jede deiner Zellen.

Wozu das Ganze? Hat es dir Spaß gemacht? War es für dich eine erfüllende Erfahrung?

Es hat dich mit großer Wahrscheinlichkeit mit DIR verbunden – Gemeinschaft in deinem Körper entstehen lassen und deine Zellen an das Geschenk der Ganzheit erinnert.

Der „Sahnehäubchen-Effekt“ dieser Übung:

Du schaffst durch diese tiefe Verbindung zwischen allen Teilen deines Körpers wieder KonTAKT zu deiner wahren Natur, deiner IN dir angelegten Art dich durch DEIN Leben zu bewegen. DAS kann deinen Horizont erweitern und gibt dir die Chance – DIR entsprechend zu Handeln, zu Denken & zu Fühlen….

In diesem Sinne viel Freude beim Erinnern an DEIN Gehen  – und ich freue mich über einen Kommentar. Kommentare sind das „Brot“ der Geschichtenschreiber. Austausch lässt Glück entstehen! 😉

Alles Liebe deine Sonntagsfrau Ursula Elisabeth….