…hast du dir da schon einmal darüber Gedanken gemacht?

Was wäre wenn…

…sich am Ende meines Lebens ein paar wenige Menschen noch einmal zeigen und sich als „meine Lehrmeister“ outen? Menschen also, die es mir ermöglichen MEIN Leben und meine Aufgaben – die ich mir vielleicht vor langer Zeit vorgenommen habe – hier auf dieser Erde zu erledigen. Menschen, die mir scheinbar „Steine“ vor die Füße legen. Kollegen, die mich auffordern über mich und mein Leben nachzudenken. Freunde, die mich fordern. Familienmitglieder, die mich „zwingen“ Dinge zu tun, die mir nicht leicht fallen. Menschen, die mir meistens sehr nahe stehen…

Im wirklichen Leben sind das Menschen, die mich emotional herausfordern, die in mir Angst, Wut, Machtlosigkeit, Traurigkeit entstehen lassen. Vielleicht der Vorgesetzte, der mich ohne Vorwarnung kündigt. Vielleicht der Nachbar, der mich ständig belästigt oder anzeigt. Vielleicht mein Partner, der mich verletzt oder mich nicht zu lieben scheint….

Welche Dynamik steht hinter solchen Begegnungen?

Könnte es sein, dass wir uns für dieses Leben eine Aufgabe vornehmen? Vielleicht sogar schon bevor wir hier eintreffen – am Wolkerl quasi. Spielen wir es mit einem Beispiel durch: Ich nehme mir dort vor, ich möchte es in DIESEM Leben schaffen, wirklich MEINEN TRAUM zu leben. Ja und dann suche ich mir Eltern, die überhaupt nicht auf meine Wünsche eingehen, die sich fürsorglich um mich kümmern, mir alle Entscheidungen abnehmen und mir sogar einen Job verschaffen – der jedoch leider garnicht meinen Wünschen entspricht. Sie tun ihr Bestes… Dazu suche ich mir einen Partner, der in vollen Zügen SEINEN TRAUM lebt und mir für meine Träume scheinbar keinen Platz lässt…

WER ist jetzt schuld an dieser verfahrenen Situation?

Gibt es überhaupt Schuldige?

Könnte es sein, dass ich genau diese „Mitspieler“ brauche, um irgendwann aufzuwachen und für meine Träume einzustehen beginne? Den Mut habe sie einzufordern und sie zu leben? War DAS nicht eigentlich mein Vorhaben für dieses Leben? 🙂 Meine Herausforderung, die ich mir selbst gestellt habe?

Dann wären die Menschen, die mich scheinbar hindern an meiner Verwirklichung vielleicht nur diejenigen, die sich bereit erklärt haben (auch schon am Wolkerl) „Schauspieler“ in meinem Lebensspiel zu sein. Ungeliebte, unangenehm wirkende Mitspieler. Ja – und wenn diese Theorie stimmen könnte, dann tun sie es aus Liebe zu mir. Sie „verkleiden“ sich als „Arschengel“ (wie es Robert Betz nennen würde) und sind in Wirklichkeit meine größten Lehr-Meister und engsten Ver-Trauten in meinem Lebensspiel…

WER sind nun deine größten Lehr-Meister auf deinem bisherigen Weg?

WAS haben sie dir gelernt, was durftest DU durch sie lernen?

WER hinterlässt Spuren in dir?

Zu dieser „Theorie“ gibt es ein sehr schönes Buch: „Ich bin das Licht“ von Neal Donald Walsch……

In diesem Sinne wünsche ich dir einen Sonntag, der dich vielleicht Liebe und Dankbarkeit empfinden lässt – zu Menschen, die dir Aufgaben stellen! 🙂

Deine Sonntagsfrau Ursula Elisabeth….